„Ein 5 Sterne Debüt: Intelligente Hochspannung, vor dem Hintergrund 
eines brisanten Falls der jüngeren Zeitgeschichte, perfekt 
recherchiert mit einer ebenso lebensechten wie außergewöhnlichen 

Hauptfigur, von der Sie nach dem überraschenden Ende mehr lesen wollen!“
Sebastian Fitzek über "Die Gesichtslosen"  

Rechtsmedizin-Thriller:

Anders als ihr Vater, Matte Kyreleis, Kriminalhauptkommissar bei der Münchener Mordkommission, der stets auf Täterjagd ist, verleiht die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis den Opfern eine Stimme. Sie untersucht Lebende und Tote, die in eine Gewalttat verwickelt wurden und rekonstruiert Gesichter auf Totenschädel, damit sie identifiziert werden können. Zugleich ist sie ihrer Mutter auf der Spur, die im Untergrund lebt.    

1. Teil: Die Gesichtslosen
Wenn Tote nicht mehr zu erkennen sind, wenn ihr Mörder sie entstellt hat oder nur noch Skelettteile übrig sind, wird Carina Kyreleis gerufen. Die junge Rechtsmedizinerin versteht es wie kaum eine Zweite, den Toten Glanz einzuhauchen und ihnen ihre Gesichter zurückzugeben. Nachdem sie zwei Jahre als Knochen- und Mumienexpertin in Mexiko-Stadt gearbeitet hat, kehrt sie nach Deutschland zurück, um am Münchner Institut für Rechtsmedizin einen Neuanfang zu wagen. Kaum angekommen, steht sie vor ihrem ersten Fall. Ein Killer, der seinen Opfern die Gesichtshaut abzieht, um für immer ihr Antlitz zu bewahren.
Heyne Verlag, 2011, Taschenbuch (vergriffen) und Ebook, 368 Seiten



2. Teil: Die Verstummten
Die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis entgeht nur knapp einem Unfall. Im letzten Augenblick kann sie dem jugendlichen Geisterfahrer ausweichen. Als sie wenig später dessen Eltern benachrichtigen will, findet sie das Ehepaar tot auf – in bizarrer Hochzeitstracht gemeinsam auf dem Ehebett liegend. Carinas Vater, Kriminalhauptkommissar Matte Kyreleis, übernimmt die Ermittlungen. Zunächst deutet alles auf Selbstmord hin, doch zunehmend gerät der junge Geisterfahrer in Verdacht. 
Heyne Verlag, 2013, Taschenbuch (vergriffen) und Ebook, 432 Seiten



3. Teil: Die Zerrissenen
Bevor die Münchner Rechtsmedizinerin und Gesichtsrekonstrukteurin Carina Kyreleis auf einen Unbekannten stößt, der Frauenleichen ausgräbt, obduziert sie den Ex-Kollegen ihres Vaters, der erhängt in seiner Zelle aufgefunden wurde. Kriminalhauptkommissar Matte Kyreleis glaubt fest daran, dass Kurt Krallinger ermordet worden ist, und sieht Parallelen zu RAF-Terroristen, deren angebliche Selbstmorde ähnliche Ungereimtheiten aufweisen. Unter dessen kämpft Carina gegen Panikattacken und fühlt sich verfolgt. Zu recht, denn jemand will unbedingt verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Heyne Verlag, 2015, Taschenbuch (vergriffen) und Ebook, 496 Seiten




Die Thriller müssen nicht in der Reihenfolge gelesen werden!

Sie sind Illustratorin, Malerin und Autorin. Was hat Sie daran gereizt einen Krimi zu schreiben?
Ich liebe Kriminalromane und die Rechtsmedizin hat mich schon immer fasziniert. In den meisten Krimis jagt der Kommissar einen Mörder, ich fragte mich, wer kümmert sich um die Opfer, das macht die Rechtsmedizin, also begann ich zu recherchieren und stieß auf spannende Fälle. 

„Die Zerrissenen", der dritte Teil der Reihe, spielt wie  "Die Verstummten“ und  auch „Die Gesichtslosen“ in München. Gibt es einen besonderen Grund, warum Sie diese Stadt als Schauplatz ausgewählt haben?
Weil ich in der Nähe lebe, dort studiert habe und die Stadt ganz gut kenne, außerdem ist es eine der schönsten Städte der Welt ist.

Im Unterschied zu vielen anderen Krimis ist Ihre Protagonistin keine Kommissarin oder Privatdetektivin, sondern eine junge Rechtsmedizinerin. Inwiefern wirkt sich diese etwas unübliche Perspektive auf Handlung und Erzählweise aus?
Rechtsmediziner ermitteln eigentlich nicht. Sie sind Wissenschaftler, die von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft beauftragt werden, einen ungeklärten Todesfall zu untersuchen und dann die Fakten abzuliefern. Wie der Fall ausgeht, ob der Täter gefasst wird, erfahren sie in der Realität oft nicht. Da aber der Vater meiner Hauptfigur der Leiter der Münchner Mordkommission ist, ist Carina Kyrleis sozusagen bereits mit Ermittlungen aufgewachsen. Sie kann gar nicht anders als mitzumischen.
In der Romanhandlung ergibt sich dadurch ein neuer Blick auf einen Mordfall und die polizeilichen Ermittlungen. Der Leser darf also mal aus einer anderen Perspektive miträtseln.

Was ist Carina Kyreleis für ein Typ?
Sie ist eher introvertiert, redet nicht viel, beobachtet mehr. Durch ihre Art anderen genau zuzuhören und ihr Gegenüber ernst zu nehmen, ist sie beliebter als sie denkt. Sie neigt dazu da nachzuhaken, wo andere schweigen. Tabus interessieren sie brennend.

Carina Kyreleis hat sich auf die Rekonstruktion von Gesichtern spezialisiert.  Was fasziniert Sie an diesem Thema?
Wie ein Fingerabdruck oder die DNA ist auch der menschliche Schädel einzigartig. Ein Laie sieht nur einen Knochen, eine Rekonstrukteurin kann mit Hilfe von Knetmasse das Gewebe und die Haut darstellen, also auf dem Schädel aufbauen, und so mithelfen unbekannte Tote zu identifizieren. Ob jemand hohe Wangenknochen hatte, eine vorgewölbte Stirn, einen Höcker auf Nase oder ähnliches, verrät die fertige Gesichtsrekonstruktion. Vergleichbar ist das etwa mit einem Phantombild. Nur dass diese künstlerische Komponente der Gesichtsrekonstruktion im Betrachter mehr Emotionen auslöst und dadurch das unbewusste Erinnerungsvermögen aktiviert wird.

Die Beschreibungen der Rekonstruktionen sind teilweise sehr detailliert. Woher haben Sie dieses Wissen?
Ich habe das Glück mit Frau Dr. Niess, Rechtsmedizinerin aus Frankfurt, zusammenzuarbeiten.  Sie ist Gesichtsrekonstrukteurin, wie meine Hauptfigur. Frau Dr. Niess gibt mir Einblick in ihre Arbeit, wir besprechen den Fall vor dem Schreiben und danach überprüft sie das Manuskript auf seine sachliche Richtigkeit.

„Die Verstummten“ ist der zweite Fall für die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis, worum geht es diesmal?
Carina möchte ihren Vater zwingen ihr endlich die Wahrheit über ihre richtige Mutter zu sagen, doch dazu kommt es vorerst nicht, weil die beiden in eine Familientragödie verwickelt werden. Ein Ehepaar wurde angeblich vom siebzehnjährigen Sohn ermordet, der sich nach dieser Tat auf der Autobahn als Geisterfahrer selbst richten will. Doch nach einigen Seiten wendet sich die Geschichte, nichts ist mehr, wie es scheint und die Ermittler müssen erkennen, dass sie etwas Entscheidendes übersehen haben. Ein Kind, das Wochentage in Farben sieht und das keiner vermisst und ein unbekannter Schädel, der plötzlich im Institut auftaucht und dem Carina Kyreleis wieder ein menschliches Antlitz verleiht.

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